Dienstag, 8. Juni 2010

Ein Neuseelandlamm tanzt im Navajo-Takt

Diesen Kammzug von Sandy habe ich vor einem gefühlt geraumen Weilchen begonnen zu verspinnen.
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Mittlerweile habe ich einen Fast Whorl für meine Susi und dann ging es auf einmal ganz flott.
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Ein bisschen muss ich mich mit dem Fast Whorl noch einigen: Durch ihn gibt Susi mehr Gas und ich komme manchmal noch nicht ganz hinterher, so dass das Garn stellenweise dazu tendiert, zu viel Drall zu bekommen. Aber das wird noch.
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104 Gramm herrlich weiches Neuseelandlamm bekamen navajogezwirnt eine Lauflänge von 305 Metern (gut 290 m/100 g).
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Insgesamt sieht mir das Garn aber eigentlich dünner aus als (von der Lauflänge her betrachtet etwa) 6fach-Sockengarn.
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Daher frage ich mich nun seit ein paar Tagen (vielleicht weiß ja eine/r von euch Rat): Kann es sein, dass navajogezwirntes Garn bei gleicher Garnstärke kürzer läuft, weil es durch die Zwirnung kompakter und somit schwerer pro Meter ist?

Kommentare:

...AnnaRose... hat gesagt…

Wenn Du Navajozwirn mit Zweifachzwirn vergleichst: ja. Navajozwirn ist ja dreifach gezwirnt und vor allem bei viel Drall im Garn liegen diese 3 Faeden dichter aneinander als bei Zweifachzwirn, was u.a. auch dazu fuehrt, dass weniger Platz zum Aufbluehen da ist. Zumindest bilde ich mir ein, dass das eine plausible Erklaerung dafuer ist ;)

Liebe Gruesse,
Anne

menknit hat gesagt…

Hallo,

schönes Neuseelandlamm - Garn.

Würde mich der Erklärung von Anna Rose anschließen.

Gruß der René