Samstag, 7. November 2009

Buckelwal

Buckelwal, das dachte ich bei dem Wort Bouclé-Schal. Und einen solchen habe ich neulich gestrickt.
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4 Knäuel Online Linie 193 Larissa, insgesamt um die 200 Gramm, verstrickt an zwei Abenden über 17 bis 19 Maschen (die Wolle verzeiht einiges) kraus rechts mit Knit Picks Options in Stärke 8.
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Der Schal ist, wie einige seiner nicht von mir gestrickten Geschwister, für die Leipziger Straßenkinder bestimmt.
Wie geschrieben, die Wolle verzeiht einiges. Aber ich kann nicht behaupten, dass ich mich in sie verliebt hätte.

Montag, 2. November 2009

Geschenkte Farben

Neulich brauchte ich ganz schnell "mal eben" ein paar Geschenke. Alle Beschenkten stricken, so lag gefärbte Wolle sehr nah. Daher suchte ich Farben und Töpfe zusammen und legte los. Die Ergebnisse sehen wie folgt aus:
Namenlos I
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Namenlos II (unfotografierbare Rottöne)
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"Tweedversuch in grün"
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"Zu deinem Wiegenfeste"
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Und hier noch mal das fast schon obligatorische Gruppenfoto:
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Mittlerweile wohnen alle Stränge an ihrem Bestimmungsort.

Heute muss es musikalischer Krach sein:

Dienstag, 27. Oktober 2009

Anatomie mal anders

Heute fiel es mir mal wieder in die Hände, ein Fundstück, das ich am 19. Juni 07 aus der Fernsehbeilage "Prisma" klaubte:
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Aha!
Der schönste Kommentar, den ich damals zu dem Zeitungsschnipsel bekam: "Mit der Leber im Unterbauch könnte man ja noch leben, besonders bitter: das Rektum ist offenbar an den Ösophagus angeschlossen... In diesem Sinne genieße Deine Anatomie und halte den Atlas niemals verkehrt herum, sonst sind die Augen hinten. Das macht zwar das Einparken leichter, ist im Kino aber blöd."
Für den Moment zitiere ich noch Goethe und wünsche mir für draußen "Mehr Licht!" ;) Und werde weiter "geheimstricken".

Dienstag, 20. Oktober 2009

Das X des Monats...

oder: Erst denken, dann stricken

Man nehme 100 g Merino-Sockenwolle mit einer Lauflänge von etwas weniger als normaler 75/25-SoWo, die man vor Monaten selbst überfärbt hat. Dazu ein wollverzehrendes Muster sowie ein spontanes "Die fang ich jetzt sofort an, mich juckt es schon in den Fingern" und dann dauert es auch nicht allzu lange und man hat den Salat:
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Ja, ich bin bei der ersten Socke. Ja, das, was man von der Sockenpappe (die sich ausnahmsweise mal wenigstens zum Teil hat aufs Bild diskutieren lassen, normalerweise ist sie eher schüchtern und versteckt sich beim Fototermin in der Socke) sieht, fehlt noch. Nein, das wollverzehrende Muster ist auf dem Bild nicht zu sehen, ein bisschen Überraschung soll ja bleiben. Ja, ich bin mal pessimistisch und stelle die gewagte These in den Raum, dass die Wolle wohl nicht reichen wird.

Nun habe ich derer Möglichkeiten viele:

1) Ich schere mich nicht darum, kratze allen Optimismus zusammen und stricke die erste Socke in der irrwitzigen Hoffnung fertig, es möge für die zweite Socke reichen (so viel Optimismus habe nicht einmal ich an einem richtig guten und zudem sonnigen Tag).

2) Ich lege das Projekt beiseite, bemitleide mich eine Weile und fange was anderes an (viel zu schade um die tolle Wolle).

3) Ich fange von innen aus dem Knäuel mit der zweiten Socke an, stricke bis zu der Stelle, an der ich jetzt bei der ersten Socke bin, stricke dann abwechselnd an beiden Socken, bis die Wolle alle ist und

a) suche eine andere Wolle von derselben Färberin und stricke damit den Rest der Socke (eine herausragend gute Idee, bis auf die Tatsache, dass die anderen Wollen, die ich von dieser Färberin habe, von der Qualität und auch der Farbe her überhaupt nicht zu diesen Socken hier passen),

b) wage einen Materialmix, bin fleißig und färbe ein Stück normaler 75/25-SoWo ungefähr in den Farben dieser Socken (die Farben bekomme ich niemals so hin),

c) wage einen Material- und Farbenmix, bin faul und wühle in meiner Restekiste (was zwangsweise darin enden wird, dass ich einen Rest in einer ganz anderen Farbe nehmen würde/müsste).

4) Ich ribbele und stricke mit der Wolle ein anderes Muster. (Diese Möglichkeit wird nur der Vollständigkeit halber angeführt und stellt keine echte Option dar.)

An Problemlösungswegen mangelt es mir nicht. Aber ach. Ich ess erst mal was.

Dienstag, 13. Oktober 2009

Mehrfarbiger Straßenköter (39/09)

Bunt ging es die letzten Tage auf meinen 2,5er-Veilchenholznadeln von Holz & Stein zu. Sehr bunt. Und heraus kam das:
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Beziehungsweise das:
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Socken in Größe 39, verstrickt über 72 Maschen nach dem Muster "Waves and Piers" aus der "Little Box of Socks" mit 78 Gramm eines "bunten Hundes", den ich für die Messe gefärbt hatte.
Das Muster ist sehr eingängig, strickte sich aber dennoch nicht so ganz hoppladipopp.
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Ich bin von diesen Socken begeistert. Und am Fuß wirken sie einfach wunderbar:
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Eigentlich dachte ich, diese Socken für mich gestrickt zu haben (ganz eigentlich sollten sie ja auch überhaupt gar nicht für mich gedacht sein, aber dann waren sie - mal wieder - zu eng und ich habe umdisponiert). Jetzt sagt das Engelchen auf meiner linken Schulter: "Die Socken kommen in die Geschenkekiste und sind für * super geeignet!" (Das Engelchen ist immerhin keine Plaudertasche und tratscht den Namen nicht weiter, wenigstens das.) Aber das Teufelchen auf meiner rechten Schulter sagt: "Nimm sie dir! Nimm sie dir! Nimm sie dir!" Mal sehen, wer von beiden den längeren Atem hat ;)

A propos Geschenkekiste: Jetzt habe ich doch tatsächlich mit der Weihnachtsstrickerei begonnen. Da ist das eine oder andere Projekt in meinem Kopf und das zweite auch schon auf den Nadeln.


Freitag, 9. Oktober 2009

Immer noch...


Mittwoch, 7. Oktober 2009

Wollberg in bunt

Jetzt noch ein letzter Eintrag zur Messe: Gefärbt hatte ich auch noch. Fast alles, was mir so an weißer Wolle in die Hände fiel (insgesamt 4,3 Kilo). Da es schnell gehen musste, hab ich mich weitestgehend an Bewährtes gehalten.
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Getrocknet im Korb sah das so aus.
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Und hier noch mal als Gruppenfotos:
13 "bunte Hunde"
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10 x der "Spaziergang im Herbst"
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10 x "Unterwasser-Algendickicht"
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10 x "Am Lagerfeuer"
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Und hier noch mal der Wollberg als Stranghaufen.
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Ich weiß, die Farbqualität der Bilder ist mäßig (die Farben der Stränge auf dem Wäscheständer treffen die Wirklichkeit am besten). Sonne oder wenigstens Tageslicht wäre zum Knipsen schöner gewesen. Aber am 1. Oktober abends halb 11 nach Sonne zu rufen, ist wirklich ein aussichtsloses Unterfangen.

Heute mal keine Musik, sondern ein Gedicht, das ich sehr mag: