Freitag, 2. Mai 2014

Wieder ein Nilpferd

Oh weh, schon wieder herrscht Blogstau...

Das letzte Nilpferd kam so gut an und der Kindsvater wollte es fast selbst behalten, da bot es sich an, ihm zum runden Geburtstag ein eigenes zu machen.
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Beim letzten Mal war mir das Tier eigentlich fast ein bisschen zu grau und vor allem viel zu wenig grün und auch fast ein bisschen zu groß, daher habe ich dieses Mal einen Creme-Vanille-Eierschalen-Ton genommen, um die einzelnen "Blüten" miteinander zu verbinden, zwei Grüntöne, weil es nur ein arg helles und ein arg dunkles Grün gab, und insgesamt mit Nadel 1,5 gehäkelt (und mir damit immer in den linken Zeigefinger gepiekt. Gibt's dafür - bzw. dagegen - irgendwelche Tricks?)
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Und weil es so gut dazu passt, gibt's zu dem Tier auch noch ein Buch. Ebenjenes. (Auf Deutsch: "Das Nilpferd". Quasi "Das Buch zum Tier")
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Von den Garnen habe ich jetzt noch so viele Reste, dass es noch für 13 solcher Nilpferde reicht. Vielleicht mache ich aber auch mal einen Dino oder ein Nashorn.

Wollbutt "Diana" 10 in diversen Farben
Anleitung: Happypotamus The Happy Hippo Crochet Pattern von Heidi Bears
Größe: ca. 22 cm Länge
56 Gramm Garn (davon etwa 20 Gramm Hauptfarbe); 140 g gefüllt
Nd 1,5

Sonntag, 2. März 2014

Love it, love it, love it!

Heute muss ich mal viele Bilder zeigen, ich habe eine neue Lieblingsjacke.
Auf die Plätze, fertig, los!
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Aber der Reihe nach. Angefangen hat alles mit der schon seit langer Zeit vorhandenen Idee, mal zu steeken, also eine Art Pullover in Runden zu stricken und diesen anschließend - an einer bestimmten Stelle - aufzuschneiden.
Warum?
Das Aufschneiden: Mehrfarbige Muster stricken sich leichter in Runden als in Reihen (weil man in den Rückreihen die Spannfäden vor der Arbeit halten muss und das umständlich ist).
Dass ich das machen möchte: Klingt spannend.

Die Anleitung des Oranje sprang mir schon vor Monaten ins Auge, aber ich hatte nie so eine rechte Idee der Farbgebung. So richtig bunt mag ich mehrfarbige Muster nicht. Und eines Tages beim Stöbern in den Weiten des Internet stand dann plötzlich der Plan.

Der erste Anlauf ging schief. Trotz Maschenprobe stellte sich mehr und mehr heraus, dass die Jacke zu weit und das Gestrick zu fest würde. So sah das doof aus.
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Zweiter Anlauf mit einer halben Nadelstärke mehr und einigen Maschen weniger. Das war besser. Und ging dann wirklich ratzfatz.
Vorn erahnt man die Maschen, an denen dann geschnitten werden soll.
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An der Stelle, an der geschnitten werden soll, habe ich einen Kontrastfaden eingezogen und dann rechts und links jeweils drei Mal entlanggenäht. Ich wollte sichergehen.
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Und dann ging es ans Schneiden. An das, was ich mir anfangs als das Heikelste an der ganzen Operation vorgestellt hatte.
Ehrlich?
Wenn man vorher insgesamt sechs Nähte mit minimaler Stichlänge vorn auf einen Pullover genäht hat, ist es in meinen Augen egal, ob das mit dem Zerschneiden funktioniert oder nicht. Ich glaube, vor dem Nähen sollte man mindestens genauso viel Respekt haben. Gut, abrutschen sollte man mit der Schere dann auch nicht, aber so stürmisch geht man da ja sowieso nicht ran.
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Die Kante, an der ich den Pullover zu einer Jacke zerschnitten habe, wurde umgeschlagen und ich habe daran Maschen aufgenommen und dann direkt wieder mit einem I-Cord-Bind-off abgekettet. Und die diversen Bündchen umgenäht.
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Dann habe ich noch ein paar Reißverschlussblenden improvisiert, den Reißverschluss eingenäht und die Blenden innen gegengenäht. Und fertig!
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Was ich geübt habe:
Mehrfarbig stricken.
Steeken.
Einen Reißverschluss mit Blende und ordentlich einnähen.
Was ich gelernt habe:
Vikkelbraids - das, was aussieht wie quer gestrickte rechte Maschen - sind mein Ding nicht.
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Danke an dieser Stelle all jenen, bei denen ich mir Rat holen konnte (live und via Projektnotizen bei Ravelry), und an knittingmeme für den passenden Nähfaden.
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Wollmeise DK "Krokodil", "Pistazie" und "Zarte Knospe"
Anleitung: Oranje von Ann Weaver
Größe: unten erst S, weiter oben dann XS, weil andere Maschenprobe
643 Gramm (425 g dunkelgrün, 102 g mittelgrün, 116 g hellgrün)
Nd 4,5 und 4 (Innenseite der Bündchen)

Mittwoch, 26. Februar 2014

Wintersocken

Es folgt eine kurze Unterbrechung der Jacken- und Pullover-Festspiele, denn im Laufe dieses Winters wurden ein paar Socken aus 6fach-Wolle fertig.
Winter?
Ja, schaut:
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Dornröschens dicke Sockenwolle "Ein Tag ohne Regen"
glatt rechts
Größe 39/40
88 Gramm
Nd 3,25
Dicke Socken für mich. Und weil's so schön war und schnell ging und sie so schön bequem sind, habe ich mir direkt noch ein Paar gegönnt:
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Handgefärbte Wolle von mir
Bündchen 2re, 2li und dann glatt rechts
Größe 39/40
91 Gramm
Nd 3,25
Und dann brauchte ich noch flugs ein Paar Socken für jemanden als Zeichen, dass man in einer schwierigen Situation zumindest gedanklich bei ihm ist.
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Regia Vulcano Color
Bündchen 2re, 2li und dann glatt rechts
Größe 38
80 Gramm
Nd 3,5

Jetzt stricke ich wieder Pullover. Dazu ein Hörbuch (momentan "Back to blood") und die Gemütlichkeit ist perfekt. Ich bin dann mal an den Nadeln.